Padel
Zwei neue Plätze. Eine wachsende Community.
Dein Einstieg in die Welt des Padels.
Padel – mehr als nur ein Trend
Padel ist längst keine Modeerscheinung mehr – die rasant wachsende Sportart begeistert weltweit Millionen von Menschen und ist auch bei uns angekommen. Mit dem Bau unserer zwei neuen Padelplätze und unserem Beitritt zum Deutschen Padelverband als offizieller Standort setzen wir ein klares Zeichen: Wir sind bereit für die Zukunft. Noch in diesem Jahr werden wir erstmals eine eigene Padel-Mannschaft melden und damit ein neues Kapitel in unserer Vereinsgeschichte aufschlagen.
Damit sich alle auf den Plätzen wohlfühlen, bitten wir euch herzlich, auf lautes Schreien sowie den Einsatz von Musikboxen zu verzichten. So bleibt die Atmosphäre für alle angenehm – und der Fokus liegt dort, wo er hingehört: auf dem Spiel.
Padeltennisregeln
01
Basisregeln
Padel wird ausnahmslos im Doppel – zwei gegen zwei – gespielt. Die gegeneinander spielenden
Teams stehen sich auf den durch das Netz geteilten Spielfeldhälften gegenüber. Das Spiel
beginnt mit einem Aufschlag „von unten“. Dazu darf der Ball maximal einmal auf dem Boden
aufsetzen. Volleys sind natürlich erlaubt, jedoch kann der Ball nach dem Aufsetzen im Spielfeld
auch an eine oder mehrere Seitenwände prallen gelassen und anschließend, solange er nicht den
Boden berührt, weitergespielt werden. So kommt es oft zu langen und spannenden Ballwechseln,
die für großen Spielspaß sorgen. Zählweise und Punktevergabe werden nachfolgend erklärt.
02
Zählweise
Ein Match wird je nach Turnierform durch zwei oder drei gewonnene Sätze entschieden.
Das Team, das in einem Satz als erstes sechs Spiele gewonnen hat und dabei mindestens zwei
Spiele Vorsprung hat, gewinnt den Satz. Im Falle eines Unentschiedens bei je fünf gewonnenen
Spielen, kann der Satz demnach noch mit 7-5 gewonnen werden. Bei einem Stand von 6-6 wird
ein Entscheidungsspiel, der sog. “Tie-break”, ausgespielt.
Im “Tie-Break” wird 0, 1, 2, 3 usw. gezählt. Er wird von demjenigen Team gewonnen, das zuerst
sieben Punkte erzielt. Auch hierfür sind mindestens zwei Punkte Vorsprung erforderlich.
Der entsprechende Satz wird dann 7-6 gewertet.
03
Punkte
Ein Punkt ist verloren,
a) bei zwei fehlerhaften Aufschlägen.
b) wenn der Ball so retourniert wird, dass er im gegnerischen Spielfeld nicht zuerst den Boden,
sondern zuerst die Rück- oder Seitenwand oder den Metallzaun berührt.
c) wenn der Ball ein zweites Mal im eigenen Spielfeld aufsetzt, bevor er retourniert werden kann.
d) wenn der Ball nach dem Schlagen den Metallzaun des eigenen Spielfeldes berührt.
(Die Benutzung der eigenen Rück- oder Seitenwände aus Glas ist erlaubt, um den Ball
über das Netz zu spielen.)
e) wenn einer der Spieler, deren Schläger oder etwas, das sie mit sich führen das Netz,
dessen Pfosten oder einen Teil des gegnerischen Spielfeldes berührt.
f) wenn nach dem Schlag der eigene Mitspieler getroffen wird.
Und jetzt wieder wie beim Tennis:
Um ein Spiel zu gewinnen sind mindestens vier Punkte erforderlich. Dazu werden jedoch
mindestens zwei Punkte Vorsprung benötigt. Gezählt wird in der Reihenfolge 0, 15, 30, 40, Spiel.
Haben beide Teams je drei Punkte erzielt, ist der Spielstand “40-40” (sprich: “40 beide”).
Dann wird im Rahmen der CUPRA German Padel Series und der CUPRA FIP Tour ein “Golden
Point” ausgespielt. D.h. der nächste Ballwechsel entscheidet über den Gewinner des Spieles.
Das annehmende Team entscheidet dabei, auf wen der Aufschlag gespielt werden soll.
Nur auf der Premier Padel-Tour sowie bei internationalen Meisterschaften wird mit der
klassischen Vorteils-Regelung gespielt. Hier wird dann der nächste Punkt nach 40:40 “Vorteil”
zugunsten des Gewinners des Punktes genannt. Erzielt das Team, welches im “Vorteil” ist auch
den Folgepunkt, gewinnt es das Spiel. Verliert es ihn, geht der Spielstand zurück auf “Einstand”.
So wird weitergespielt, bis ein Team nach “Einstand” zwei Punkte in Folge gewonnen hat.
04
Der Aufschlag
Der Aufschlag wird als Unterhandschlag “von unten” ausgeführt, d.h. der Ball muss vom Schläger
maximal auf Höhe der Taille oder darunter getroffen werden. Hierfür steht der Aufschläger mit
beiden Füßen hinter der Aufschlaglinie und prellt den Ball hinter der Aufschlaglinie auf den Boden.
Der Aufschläger hat mit mindestens einem Fuß Bodenkontakt und spielt den Ball diagonal über
das Netz in das schräg gegenüberliegende Aufschlagfeld.
Alles andere ist wie beim Tennis:
Berührt der Ball beim Aufschlag
das Netz und setzt anschließend
im richtigen Aufschlagfeld auf ohne
vorher eine Seitenwand oder den
Metallzaun zu berühren, wird ein
Netzaufschlag gegeben und der
Aufschlag wird wiederholt. Bei
fehlerhaftem ersten Aufschlag ist
auf derselben Aufschlagseite ein
zweiter Aufschlag erlaubt. Der erste
Aufschlag wird von der rechten Seite
ausgeführt. Anschließend wird der
Ball wechselseitig serviert.
Und nun ausprobieren und
Spaß haben!